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Monika Herbrand

 

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... ich schaue so oft in den Spiegel, ich erkenne mich nicht.
ich schaue so oft auf Fotos von mir, ich sehe mich nicht ...

Fast ein ganzes Leben lang, durfte ich nicht sein, wie ich bin. Gezogen, verbogen, gezwungen zu Leben wie es zu sein hat, -normal -. Was ist Normal?
Antrainiert, gelernt, mir meinen eigenen natürlichen Willen gebrochen, um so zu erscheinen, wie es zu sein hat. Gequält, unecht, zerbrochen um zu Leben wie es zu sein hat, - normal -.
Seit meine innere Wirklichkeit einen Namen trägt, soll ich nun so sein, wie ich bin.
Mein Verhalten, welches mir verboten wurde zu Leben, ist zu einer antrainierten, gezwungenen, perfekten Schauspieldarstellung in all den vielen Jahren geworden, Unauffällig, so sollte ich und es sein, - Normal -.
"Unauffälligkeit" Es wird noch sehr viel Zeit brauchen, um mir selber erlauben zu können, zu Leben, zu sein, wie ich bin. Die Unauffälligkeit gegen die Echtheit auszutauschen. Es wird noch viel Zeit vergehen, doch ich möchte endlich wieder nach Hause, nach Hause zu mir, so wie ich bin, mit all meinen lieblichen Fehlern.
Wenn man mir heute begegnet und erfährt, das ich Autist bin, werden immer die selben Worte gesprochen: "Man merkt es Dir gar nicht an, man sieht aber nichts, Du bist doch absolut unauffällig!"
Das ich Autist bin, wollten Menschen mein halbes Leben lang nicht sehen, das ich Unauffällig (Normal) bin, wollten Menschen sehen. Und jetzt wollen Menschen wieder den Autisten sehen, - ich schließe meine Augen und schaust Du in mein Gesicht, siehst Du mein Lächeln... -!

Was ist Unauffällig? Kann man Autismus wirklich mit Augen sehen?!

Begleitet mich, ein Stück weit, auf meinen Weg nach Hause...

Ich bin was ich bin, ich bin Moni
 

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24.04.2011